Dichtheitsprüfung DIN EN 1610

Dichtheitsprüfung in Ulm & Neu-Ulm

Wir Prüfen Ihre abwassertechnischen Anlagen nach:

- DIN EN 1610

- DIN 1986 Teil 30

- DWA - A 142

Dichtheitsprüfung DIN EN 1610 in Ulm und Neu-Ulm

Ein Wasserschaden ist der Albtraum eines jeden Hauseigentümers. Meist passiert es in den Wintermonaten, wenn der Frost in den Boden eindringt und das Rohr beschädigt. Austretendes Wasser gefriert dann an der Oberfläche und verursacht Folgeschäden.
Regelmäßige Kontrolle durch Dichtheistsprüfung Ulm und Umgebung hilft, solche Szenarien im Vorfeld zu verhindern.

Anders als bei einer unter Druck stehenden Trinkwasserleitung, die bei Defekt Wasser heraussprühen, entstehen Schäden an Abwasser-Rohrsystemen schleichend. Durch den Einfluss der Materialalterung- und Ermüdung und äußerer Faktoren wie Umwelt-einflüsse entstehen unbemerkt Defekte. Ohne es selbst zu wissen, wird mancher so zum Umweltsünder. Deshalb müssen die ableitenden Rohre nach der DIN EN 1610 geprüft werden. Auch die Schächte und Anschlussstellen sollten mit geprüft werden, auch wenn es noch keine direkte gesetzliche Verpflichtung dazu gibt.

Schadhafte Abwasserleitungen entstehen durch Versprödung und Senkungsprozesse. Das Erdreich arbeitet auch in der frostfreien Zone unter einem Meter Tiefe. Unbemerkt entstehen erst kleine, dann größere Undichtheiten. Bäume strecken ihre Wurzeln tief in den Boden und machen auch vor Hindernissen wie Rohrleitungen nicht halt. Sie wachsen in poröse Stellen ein und sprengen mit den Jahren die Wandungen.

Der Schaden ist beträchtlich. Austretendes Abwasser ist mit Nitraten und Stickstoff-Verbindungen belastet, bevor es in einer Kläranlage wieder gesäubert wird. Dringt also ungeklärtes Abwasser in den Boden, kommt es zur Verschmutzung des Grundwassers. Nicht nur in Trinkwassereinzugsgebieten kann das zur Schadstoffanreicherung des Trinkwassers führen. Auch Brunnen und Quellen werden so verunreinigt.

Um zu verhindern, dass auf diese Weise das Abwasser unbemerkt wieder in unser Trinkwasser gelangt, wurde vom Gesetzgeber eine Vorschrift zur periodischen Kontrolle des Abwassersystems erlassen. Die Dichtheitsprüfung DIN EN 1610. Damit ist jeder Eigentümer einer Immobilie in der Pflicht, die Dichtheit seiner Abwasserrohre prüfen zu lassen.
In der Dichtheitsprüfung DIN EN 1610 – Norm ist geregelt, wie viel Wasser in einer Abwasserleitung oder einem Kanal entweichen darf. Während eine druckführende Trinkwasserleitung absolut dicht sein muss, ist eine Abwasserleitung nicht 100-prozentig dicht. Aufgrund der Dichtungen zwischen den einzelnen Rohrabschnitten entweicht immer eine winzige Menge Abwasser in die Erde.
Die Norm besagt, dass etwa 0,15 Liter auf einer Fläche von einem Quadratmeter Rohr innerhalb von 30 Minuten versickern darf.
Dieser geringe Verlust liegt noch in der zugelassenen Norm.
Etwas einfach gesagt: Drei Meter 12 er Abwasserrohr verlieren in einer halben Stunde ein kleines Schnapsgläschen (2 cl) Wasser – bei vollständiger Wasserbefüllung.

Mit speziellen Messverfahren ermittelt der Techniker während der Dichtheitsprüfung DIN EN 1610 nun den tatsächlichen Flüssigkeitsverlust. Dabei wird der Kanal oder das Abwasserrohr an einem Ende abgedichtet und von dem anderen, höher gelegenen Revisionsschacht aus befüllt.
Als Zugang werden die Kanalschächte benutzt – die Messung erfolgt also immer von einem solchen Anschlusspunkt zum anderen. Dann wird das zu prüfende Rohr mit Wasser gefüllt. Ein Messzylinder zeigt in einer Millimeter-Skalierung den Verlust der eingefüllten Menge pro Zeiteinheit an.

In neuerer Zeit stehen noch andere Prüfverfahren bereit, um die Systeme zu testen. Neben der visuellen Prüfung und dem Anlegen eines Wasserdruckes durch Einfüllen eines genau definierten Volumens, kommt auch die Lufttechnik zum Einsatz. Hierbei ersetzt Luft das Medium Wasser. Entweder durch Druckluft oder durch Vakuum werden Undichtheiten erkannt. Auf diese Weise kann schneller ein Ergebnis erzielt werden.

Dichtheistsprüfung in Ulm vom Profi machen lassen

Wer führt eine solche Dichtheitsprüfung durch?
Zertifizierte Fachbetriebe wie Rohrleitungsreiungungsfirmen oder Betriebe des Installateur- und Sanitärhandwerkes stehen zur Dichtheitsprüfung Neu-Ulm und Dichtheistsprüfung Ulm zur Verfügung. Die Qualifikation des Prüfers muss bei den entsprechenden Abnahmestellen anerkannt sein, sonst ist die Prüfung nicht gültig und kann nicht bei Schadensfällen nachgewiesen werden.

Handelt es sich um eine Abnahmeprüfung der erdverlegten Abwasserrohre bei Neubauten, genügt eine reine Prüfung der Abwasseranlagen, die aus dem Haus führen. Denn die gesamte Anlage ist neu und bedarf noch keiner Reinigung. Bei älteren und möglicherweise sanierungsbedürftigen Abwassersystemen muss vor der Dichtheistsprüfung in Ulm und Dichtheitsprüfung Neu-Ulm eine Rohrreinigung erfolgen.
Denn was nützt ein dichter Kanal, der nur durch Ablagerungen und Verkrustungen dichthält, aber im nächsten Quartal verstopft ist? Es ist besser, vorher eine gründliche Reinigung durchführen zu lassen, sonst ist die Dichtheitsprüfung Neu-Ulm und die Dichtheistsprüfung Ulm möglicherweise umsonst gewesen.

Wie kann das Innere von Abwasserrohren überprüft werden?

Abwasserrohre verbinden den Hauswasserabfluss über Rohrleitungssysteme mit der öffentlichen Kanalisation. Das können bei einigen Anschlüssen nur ein paar Meter unter der vorbeiführenden Straße sein.
Andere Häuser stehen weit ab von der Anschlussstelle. Da kann es mehrere Hundert Meter Rohrleitung brauchen bis zur nächsten Kanaleinbindung.

Die Kontrolle bezieht sich nicht nur auf die Dichtheit, sondern auch auf den allgemeinen Zustand der Leitungen. Sind die Rohrverbindungen noch ausreichend dicht? Infiltriert Wasser durch poröse Wandungen? Wie sieht die Anlage allgemein aus?

Um das zu kontrollieren, müsste man aufgraben. Aber der Innenraum der Rohre bliebe trotzdem ungesehen. Doch eben dort entstehen ja die undichten Stellen am ehesten. Was also tun?

Moderne Rohrreinigungsunternehmen verfügen über ein geniales Kamerasystem. Per TV-Sonde wird eine mobile TV-Inspektion gemacht. Die Kamera beleuchtet jeden Quadratzentimeter Innenfläche der Rohrwandung und erstellt ein Video. Die gesammelten Daten werden dann an ein Computersystem zur Analyse geschickt. Die Diagnose am Rechner deckt jede noch so kleine Undichtheit auf.

Aus Video und Datenauswertung wird der Kanalzustandsbericht angefertigt. Dieser dokumentiert den Zustand der Leitungen in ihrem gesamten Verlauf. Daraus resultierende Maßnahmen können geplant und angegangen werden. Eine Kostenaufstellung erfolgt.

Wird ein Defekt in einer Abwasserleitung bemerkt, erfolgt eine genaue Bestimmung der Lokalität. Zur Reparatur muss in den meisten Fällen aber nichts aufgegraben werden. Die professionellen Rohrreiniger setzen eine spezielle Sonde in das Abwasserrohr ein. Diese sogenannte Spirale erkundet selbstständig die Leitung und kann durch rotierende Bewegung das Rohr reinigen. Dadurch werden die defekten Stellen zugänglich und können nun von innen her wieder abgedichtet werden. Dazu gibt es spezielle Klebe- und Schweißverfahren. Defekte Stellen, auch an unzugänglichen Zonen und Biegungen, werden mit einem Laminat aus Glas- oder Kohlefaser ausgekleidet. So entsteht eine zweite Innenhaut, die nicht hart, sondern flexibel ist und sich immer wieder anpasst.

Ist der Kanal, das Abwasserrohr oder die Abflussleitung gereinigt und gegebenenfalls wieder instand gesetzt, kann das eigentliche Prüfverfahren beginnen.

Bei regelmäßiger Kontrolle gemäß der Dichtheitsprüfung DIN EN 1610 wird so gewährleistet, dass aus kleinen Undichtigkeiten oder Haarrissen nicht große Folgeschäden entstehen. Die Kosten für eine solche Prüfung und vorheriger Reinigung sind kalkulierbar. Der Arbeits- und Zeitaufwand für eine Reparatur wird eingegrenzt. Wenn keine Grabungsarbeiten erforderlich sind, bleibt die Behebung von Schäden an der abwasserführenden Leitung überschaubar.

Wasserschäden im Haus

Es ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, Abflussleitungen zur Entwässerung im Hausinneren zu prüfen. Aber im Interesse aller Bewohner empfiehlt sich eine solche Maßnahme. In gewisser Weise sollte sich der Eigentümer und besonders der Vermieter selbst in die Pflicht nehmen und eine wiederkehrende Dichtheistsprüfung Ulm und Dichtheitsprüfung Neu-Ulm ausführen lassen.

Entsteht ein unbemerkter Defekt, kann das Abwasser manchmal über lange Zeiträume, in die Bausubstanz eindringen und schwere Schäden bis zur Unbewohnbarkeit hervorrufen. Die Durchfeuchtung der Wände geschieht hier schleichend und nicht plötzlich, wie beim Platzen einer Trinkwasserleitung, die unter Druck steht.
Folgeschäden wie üble Geruchsbildung und Schimmel, bis hin zum Hausschwamm. Solche Mängel können den Wohnraum unbrauchbar werden lassen. Eine Rohrreinigung, auch der Abflüsse und Geruchsverschlüsse im Haus, sollte gleich mit erledigt werden. So wird Rohrverstopfungen vorgebeugt.

Fazit

Dichtheistsprüfung in Ulm ist Vorschrift. Das regelt die DIN EN 1610 – Norm. Bei Neubauten muss eine Abnahme erfolgen, bei Bestandssystemen eine wiederkehrende Prüfung aller wasserableitenden Rohre außerhalb des Gebäudes.
Eine Prüfung auch der Hausentwässerung empfiehlt sich im Interesse der Bewohner.
Die Kosten für Reinigung, Dichtheistsprüfung Ulm und Dichtheitsprüfung Neu-Ulm für Grundleitungen sind kalkulierbar und beugen dem Risiko unvorhersehbarer Kosten im Falle eines Wasserschadens vor.

Die Ausführung der Reinigung und Dichtheitsprüfung obliegt qualifizierten Fachkräften mit nachgewiesenem Zertifikat.